Ostfolk im Gespräch: Anarchistische Jahre ab 1977

In diesem neuen Format sprechen Zeitzeugen über die DDR-Folkszene der 70er und 80er-Jahre, charmant befragt von wissbegierigen Nachgeborenen. Was passierte während einer Werkstatt? Woher stammt der Begriff? Was für ein Verhältnis hatten die Folkbands zur Singebewegung des Staatsjugendverbandes FDJ? War Straßenmusik zu DDR-Zeiten eigentlich verboten? Was wollte das 1977 gegründete Folklore-Initiativkomitee (FINK)? Und weshalb musste es schon nach kurzer Zeit aufgeben? Worauf kam es an, wenn jemand ein Festival organisieren wollte? Was für Fördermöglichkeiten gab es? Welche Verbündeten wurden gefunden? Wie ließen sich anderenseits engstirnige oder ängstliche Kulturfunktionäre umgehen? - Hier gibt es Geschichten, die bisher noch nicht erzählt wurden..

Im heutigen Gespräch streifen wir querbeet durch die "anarchistischen" Jahre nach der Auflösung des Folklore Initiativkomitees im Juni 1977. Zwischenstopps sind u. a. eine eigenwillige Nachstellung der Völkerschlacht bei Leipzig im Januar 1978, dann der Streich, den die Folkies Perry Friedman bei einer Singe-Werkstatt spielten und die Anfänge der später so bedeutsamen Volkstanzbewegung im Jahre 1979. Helene Déus und Peggy Luck befragen Wolfgang Leyn und Jürgen B. Wolff.

Ostfolk im Gespräch - Folge 4: Ostfolk im Gespräch: Anarchistische Jahre nach 1977

Die vorhergehenden Folgen:

Ostfolk im Gespräch - Folge 1: Singeklubs, Werkstätten und erstes Zusammenfinden
Ostfolk im Gespräch - Folge 2: Hei, Mutter, der FINK ist tot
Ostfolk im Gespräch - Folge 3: Folksfeste und das HdjT