DDR-Folk-Ausstellung in Frankfurt | bis Juli 2021

Zu sehen ist die Ausstellung zurzeit in Frankfurt/Oder in der Kulturmanufaktur Gerstenberg. Eröffnet wurde sie am 10. Juni während des Festivals "Folk im Fluss", mit den Journalisten Wolfgang Leyn und Thomas Klatt sowie der Folkband "Familie Gerstenberg".

Unter dem Motto „1976 folkende…“ gibt die Ausstellung mit vielen Fotos, Dokumenten und kurzen Texten einen Überblick die Entwicklung des Folkrevivals im Osten. Am Beginn steht die „Geburtsstunde“ einer eigenständigen Szene im Oktober 1976, am Schluss die Frage, was von damals heute noch eine Rolle spielt. Außerdem geht es um Volkslieder mit "doppeltem Boden", den Umgang der Folkbands mit den DDR-Behörden, um Werkstätten und Festivals, Folkstanz und Eigenbau-Dudelsäcke.

Erarbeitet wurde die Ausstellung von Ines und Jörg Andraczek, Ralf Gehler und Wolfgang Leyn für die Lippmann+Rau Stiftung in Eisenach. Premiere war im Juli 2016 beim Rudolstadt-Festival. Weitere Stationen waren das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig, das MDR-Funkhaus in Halle, außerdem Folkfestivals in Ilmenau, Leipzig und Neustadt/Orla. Die Ausstellung eignet sich zur Präsentation auf Festivals, in Museen oder zu wissenschaftlichen Veranstaltungen. Sie besteht aus acht Rollups, ist daher leicht zu transportieren und schnell auf- bzw. abzubauen.