Nach Japan, in die Mongolei und an die Küsten des Mittelmeers schaut Grit Friedrich, mit Mitsune, Tengerton, Christine Zayed, Fairuz, Yasmine Hamdan, Masaa und den okzitanischen Bands Cocanha und Gigi de Nissa. Erdem Pancarcı ist auf Tour.
Tanzhaus*Folk e. V. lädt in die KulTurnhalle im Stadtteil Probstheida zu Polska, Rheinländer, Polka und Walzer. Am Samstag spielen Lottes Flausen aus Weimar, am Sonntag Wimmerschinken und eine weitere Tanzband aus Leipzig. In Aktion treten dann die Tanzmeisterinnen Sigrid Doberenz und Sigrid Römer.
In Leipzig u.a. indonesische Gamelan-Klänge, ostpolnische Folk-Mystik, Synagogen-Gesänge, lettische Volkslieder und Oriental Dub mit Baba Zula aus Istanbul, dazu das Jubiläum „40 Jahre Tanzhausfest“. In Halle wären zu nennen: Celtic-Folkrock mit The Aberlour’s und Balkan Brass mit Fanfare Ciocârlia.
Dieses englische Volkslied mit seiner melancholischen Ohrwurm-Melodie machte in den 80er Jahren die Folkband Landluper aus Plauen/Vogtland in der DDR-Folkszene bekannt. Zwar gilt es, Abschied zu nehmen von des Sommers Wärme, doch heller leuchten jetzt die Sterne und schöner glänzt der Mond.
Die Ausstellung im Musikinstrumentenmuseum der Uni, organisiert von PROFOLK, präsentiert selbstgebaute Instrumente, Plakate und Fotos. Es wird eine Hörstation geben, ein umfangreiches Rahmenprogramm, ein Begleitheft. Was nicht ehrenamtlich zu realisieren ist, muss per Crowdfunding finanziert werden.
Folk im Osten – wie fing das damals an? Wie klingt das heute? Im Kulturhaus naTo gibt es zwei Gesprächsrunden und zwei Konzerte, mit Lottes Flausen aus Weimar sowie den TradTöchtern aus Berlin und Frankfurt/Oder. Der Thementag eröffnet das Rahmenprogramm der Ausstellung im Musikinstrumentenmuseum.
Der Thementag am 29.11. im Kulturhaus naTo bietet Gesprächsrunden und Konzerte. Von Januar bis Juni lädt das Musikinstrumentenmuseum monatlich zu Gesprächskonzerten. Über Dudelsack, Thüringer Waldzither, Konzertina und Bandonion, Mitmach-Volkstanz, Handwerksgesellenlieder, Folk-Hauptstadt Leipzig.
Nach 21 Jahren endet mitten in der Spielzeit die Konzertreihe mit Künstlern aus vielen Ländern. Andreas Grosse hatte sie seit 2005 organisiert. Vor allem mit gesundheitlichen Gründen begründet er jetzt das Aus. Laut Fachmagazin Folker war es das „beste Welt- und Folkmusikprogramm Deutschlands“.
Seit dem Debütalbum „Acoustic Power“ von 1996 entwickeln die vier Musiker der Leipziger Band ihren eigenen Sound zwischen Folk, World Music und Ethno-Groove kontinuierlich weiter. Eine überzeugende Band der zweiten Generation Ostfolk. 2007 war ULMAN Bundessieger beim Weltmusikwettbewerb „Creole“.
Jeden Tag sterben Menschen in kriegerischen Konflikten. In Nahost, in der Ukraine, in Afrika, in Asien. Die deutsche Folkszene war früher eng mit der Friedensbewegung verbunden. Daran sollte sie heute anknüpfen. Hier sind die Texte von Friedensliedern zum Runterladen, Ausdrucken – und Singen.
Die legendäre nordirische Folkband gastierte Anfang September in der Berliner Villa Felice und in Brandenburg bei SINNESWANDEL in Garzin-Garzau. Grund genug, an die Rolle der Sands Family für das ostdeutsche Folk-Revival zu erinnern. Stimmen von Scarlett O‘, Manfred Wagenbreth und Jürgen B. Wolff.
Einmal pro Woche, in der Regel am Dienstag, informiert er über die Termine von Folk-Konzerten, Workshops und Tanzveranstaltungen in ganz Thüringen und zum Teil auch in Westsachsen. Wer den Newsletter abonnieren oder auf diesem Weg eigene Termine weitergeben will, findet hier die Mail-Adresse dafür.
Um die Jahrtausendwende aus der Thüringer Folkszene heraus gegründet, baut das Ensemble Brücken zwischen verschiedenen Musikkulturen – Weltmusik, Klezmer, Gipsy, Balkan, Chanson. Beim Jubiläumskonzert am 30. August im Innenhof des Angermuseums traten auch viele musikalische Weggefährten auf.
Stilistische Vielfalt auf hohem Niveau, gutbesuchte Veranstaltungen – so lässt sich das Festival zusammenfassen. Auf der Bühne Bands mehrerer Generationen: Folkländer wurde 1976 in Leipzig gegründet, Unfolkkommen in Dresden 2004, Lottes Flausen in Weimar 2014, Folk my life in Norddeutschland 2020.
Für die einen ist es ein „tragbares Orchester“, für die anderen ein „Terrorgarant aus der Volksmusikhölle“. Wir fragten zehn Akkordeonistinnen und Akkordeonisten aus der Folkszene nach ihrer Beziehung zu jenem Instrument, das Deutschlands Landesmusikräte diesmal zum „Instrument des Jahres“ wählten.
In den öffentlich-rechtlichen Kulturprogrammen ist das Genre in den letzten Jahren immer mehr an den Rand gedrängt worden. Doch einige Sendungen haben überlebt, trotz Formatierung der Programme, Quotendenken und von der Politik verordneten Sparzwängen. Außerdem gibt es folkfreundliche Bürgerradios…
Im Fokus ist die Folkszene zwischen Ostsee und Erzgebirge. Aktuelle Meldungen, Links zu über 190 Bands, Termine von Festivals, Tourneen, Workshops und Sessions. Dazu Lieder mit Noten, Geschichte und Hörbeispielen sowie ein Rückblick auf die DDR-Folkszene. Wie hat sich das Webmagazin entwickelt?
48 Termine umfasst der Festivalkalender (Stand: 12.07.26). Wer langfristig planen will, kann sich hier orientieren. Einige Festivals sind auch schnell ausverkauft. Los ging‘s im Januar mit "Folk im Fluss". Höhepunkt war im Juli das Rudolstadt-Festival. Das Jahr klingt aus mit "Silvesterfolk".
Hier kann man übers Jahr, auch außerhalb von Festivals, mit großer Wahrscheinlichkeit Folk und Weltmusik erleben – zum Zuhören oder auch zum Mittanzen. Ambiente und Häufigkeit der Veranstaltungen sind verschieden, aber überall stehen Menschen dahinter, die sich mit Herzblut für das Genre einsetzen.
Im Sommer wird das Getreide geerntet, Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, heute mit Maschinen, jahrhundertelang mit der Sense. Das war Männerarbeit, Frauen banden die Halme zu Garben, die dann mit Pferdewagen in die Scheune gebracht wurden. Daran erinnert der Kanon mit der altenglischen Melodie in Moll.
An dreieinhalb Tagen über 330 Veranstaltungen mit Künstlern aus 40 Ländern auf mehr als 20 Bühnen – das kann niemand alles erleben. Das Radio hilft. MDR, BR, WDR und Deutschlandfunk haben Konzerte mitgeschnitten. Hier der Link zum MDR-Nachhörangebot und Termine künftiger Sendungen.
Künstler aus rund 40 Ländern gastierten am ersten Juliwochenende bei Deutschlands größtem Folkfestival. 14 Bands schickte die Europäische Rundfunkunion. Länderschwerpunkt war Österreich. Dota Kehr erhielt den Deutschen Weltmusikpreis RUTH. Das Jugendfolkorchester erlebte seinen dritten Auftritt.
Sie sind jung und spielen deutsche Volksmusik: Instrumentales, bei dem sich schon Bach und Beethoven bedienten, und Lieder über das Leben. Babette Michel stellt das Jugendfolkorchester vor. 2026 trat es zum dritten Mal beim Rudolstadt-Festival auf. Die Sendung ist verfügbar bis 26.03.2027.
18 Bands sollten vom 3.-5. Juli 1981 in dem Dorf in der Schorfheide spielen, vor zu 7.000 Besuchern. 1980 hatte im Ort ein kleineres, ebenfalls privat organisiertes Festival stattgefunden. Doch nun sah die Stasi darin eine „Aktivität zum Unterlaufen staatlicher und gesellschaftlicher Normative“.